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Vertragsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Für individuelle Webdesign-Leistungen von TIMUR Webdesign, Inhaber Timur Kabahasanoglu.

1. Geltungsbereich und Vertragspartner

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über Webdesign, Konzeption, Entwicklung und damit zusammenhängende Leistungen zwischen Timur Kabahasanoglu, handelnd unter TIMUR Webdesign, und seinen Kunden. Sie gelten gegenüber Unternehmern und Verbrauchern, soweit im individuellen Angebot nichts Abweichendes vereinbart ist. Zwingende Verbraucherrechte bleiben unberührt.

Individuelle Vereinbarungen, das konkrete Angebot und die jeweilige Projektbeschreibung gehen diesen AGB vor.

2. Angebot und Vertragsschluss

Die Darstellung von Leistungen auf dieser Website ist kein verbindliches Vertragsangebot. Ein Vertrag kommt erst zustande, wenn der Kunde ein individuelles Angebot annimmt oder die Parteien den Auftrag auf andere Weise übereinstimmend vereinbaren.

Angebote gelten innerhalb der darin genannten Frist. Fehlt eine Frist, kann das Angebot nur innerhalb eines angemessenen Zeitraums angenommen werden. Änderungen am Angebot bedürfen der Abstimmung beider Parteien.

3. Leistungsumfang und Projektgrundlage

Art und Umfang der Leistungen ergeben sich aus dem individuellen Angebot, der Projektbeschreibung und den ergänzenden Vereinbarungen. Dazu können insbesondere Strategie, Struktur, Gestaltung, technische Umsetzung, responsive Anpassung, Suchmaschinen-Grundlagen, Inhalte, Übergabe oder vereinbarter Support gehören.

Leistungen, Funktionen oder Arbeitsschritte, die nicht vereinbart wurden, sind nicht geschuldet. Änderungs- oder Erweiterungswünsche werden vor ihrer Umsetzung hinsichtlich Aufwand, Termin und zusätzlicher Vergütung abgestimmt. Zusätzliche Kosten entstehen nur aufgrund einer entsprechenden Vereinbarung.

4. Mitwirkung des Kunden

Der Kunde stellt die für das Projekt erforderlichen Informationen, Entscheidungen und Materialien rechtzeitig und in geeigneter Form bereit. Dazu können Texte, Bilder, Videos, Logos, Gestaltungsrichtlinien sowie Hosting-, Domain-, CMS- oder sonstige Zugangsdaten gehören.

Der Kunde prüft Zwischenergebnisse innerhalb vereinbarter oder angemessener Fristen und gibt gebündeltes, nachvollziehbares Feedback. Verzögerungen, die durch verspätete, unvollständige oder fehlerhafte Mitwirkung entstehen, verschieben vereinbarte Termine angemessen. Notwendiger Mehraufwand wird nur berechnet, wenn dies zuvor vereinbart wurde.

Zugangsdaten sind auf einem sicheren Weg zu übermitteln und nach Projektende zu ändern, soweit dies sinnvoll ist.

5. Rechte an bereitgestellten Inhalten

Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass er die erforderlichen Rechte an allen von ihm bereitgestellten Texten, Bildern, Videos, Logos, Schriften, Marken und sonstigen Inhalten besitzt und deren vertragsgemäße Nutzung keine Rechte Dritter verletzt.

Ergeben sich konkrete Anhaltspunkte für eine Rechtsverletzung, kann die Verwendung des betroffenen Inhalts bis zur Klärung ausgesetzt werden. Die rechtliche Prüfung kundenseitig bereitgestellter Inhalte ist nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurde.

6. Termine und Projektverzögerungen

Projekttermine und Zeitpläne sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich vereinbart wurden. Änderungen des Leistungsumfangs, ausstehende Freigaben, verspätete Kundenzuarbeit oder nicht vorhersehbare technische Abhängigkeiten können zu einer angemessenen Anpassung des Zeitplans führen.

Gesetzliche Rechte bei Verzug bleiben unberührt.

7. Vergütung, Rechnungen und Fremdkosten

Die Vergütung richtet sich nach dem individuellen Angebot. Rechnungen sind innerhalb der dort oder auf der Rechnung angegebenen Frist ohne Abzug fällig. Abschlagszahlungen werden nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurden oder gesetzlich vorgesehen sind.

Kosten für Domains, Hosting, Lizenzen, Plugins, Schriften, Bildmaterial oder andere Drittanbieterleistungen sind nur vom Kunden zu tragen, wenn dies vereinbart wurde. Laufende Verträge mit Drittanbietern kommen – sofern nicht anders vereinbart – unmittelbar zwischen dem Kunden und dem jeweiligen Anbieter zustande.

8. Drittanbieter, Hosting und Domains

Soweit die Umsetzung Dienste Dritter erfordert, gelten ergänzend deren Vertrags- und Lizenzbedingungen. Verfügbarkeit, Funktionsumfang und Preisgestaltung solcher Dienste liegen außerhalb des Einflussbereichs von TIMUR Webdesign. Über erkennbare wesentliche Abhängigkeiten wird der Kunde im Rahmen des Projekts informiert.

Hosting, Domainverwaltung, Wartung, Sicherheitsupdates und laufender technischer Support sind nur Bestandteil des Vertrags, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurden.

9. Übergabe und Abnahme

Nach Fertigstellung wird die vereinbarte Leistung zur Prüfung und, soweit es sich um eine abnahmefähige Werkleistung handelt, zur Abnahme bereitgestellt. Der Kunde prüft die Leistung innerhalb einer vereinbarten oder angemessenen Frist und teilt konkrete wesentliche Mängel mit.

Für die Abnahme und ihre Wirkungen gelten die gesetzlichen Vorschriften. Teilabnahmen oder besondere Abnahmeverfahren gelten nur, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurden.

10. Mängelrechte

Bei Mängeln gelten die gesetzlichen Mängelrechte. Zunächst ist TIMUR Webdesign Gelegenheit zur Nacherfüllung innerhalb einer angemessenen Frist zu geben, soweit das Gesetz nichts anderes vorsieht. Eine Beschaffenheitsgarantie besteht nur, wenn sie ausdrücklich als solche vereinbart wurde.

Kein Mangel liegt vor, soweit eine Beeinträchtigung auf nachträglichen Eingriffen des Kunden oder Dritter, nicht vereinbarten Systemumgebungen oder Änderungen externer Dienste beruht und nicht von TIMUR Webdesign zu vertreten ist.

11. Nutzungsrechte

Der Umfang der Nutzungsrechte an individuell erstellten Entwürfen, Gestaltungen, Texten oder Programmteilen richtet sich nach dem Angebot und dem Vertragszweck. Soweit nichts Abweichendes vereinbart ist, erhält der Kunde die für den vereinbarten Betrieb und die vereinbarte Nutzung der Website erforderlichen einfachen Nutzungsrechte.

Die Einräumung der vereinbarten Nutzungsrechte steht unter der aufschiebenden Bedingung der vollständigen Zahlung der hierfür geschuldeten Vergütung, soweit gesetzlich zulässig. Rechte an vorbestehenden Bestandteilen, Standardbausteinen, Open-Source-Software und Drittanbieter-Inhalten richten sich nach den jeweils geltenden Lizenzbedingungen.

12. Wartung, Support und spätere Änderungen

Wartung, Pflege, inhaltliche Änderungen, Weiterentwicklung, Datensicherung, Überwachung und Support nach der vereinbarten Übergabe sind nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurden. Spätere Leistungen werden nach einer gesonderten Vereinbarung erbracht.

13. Haftung

TIMUR Webdesign haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer ausdrücklich übernommenen Garantie.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Zwingende gesetzliche Haftung bleibt unberührt.

14. Datenschutz

Personenbezogene Daten werden im Rahmen der geltenden Datenschutzvorschriften verarbeitet. Einzelheiten zum Besuch der Website und zu den dort angebotenen Kontaktwegen enthält die Datenschutzerklärung. Soweit im Kundenprojekt eine Auftragsverarbeitung erforderlich ist, schließen die Parteien vor Beginn der betreffenden Verarbeitung eine gesonderte Vereinbarung.

15. Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts entzogen wird.

Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist – soweit gesetzlich zulässig – Frankfurt am Main Gerichtsstand. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen wirksam. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.

Stand: 19. August 2026

TTIMUR.

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